Zeit und Raum: April 2002 – April 2005 Pfarrbereich Laucha

Ziel: Aufbau von stabilen Gruppen in Orten, aus denen keine Kinder kirchliche Angebote nutzen und Ausbildung von Ehrenamtlichen für die qualifizierte Gestaltung von Nachmittagen

Weg: Gewinnung und Ausbildung von Ansprechpartnern, die zum sozialen Umfeld der Kinder gehören. Dazu wurde eine Projektleiterin gewonnen, die  durch ein 1. theologisches Examen und Erfahrungen in amerikanischen Gemeinden sehr gut qualifiziert war. Die Finanzierung erfolgte über die Landeskirche, den Kirchenkreis (Personalkosten) und die Gemeinden (Sachkosten). Sie war außerdem auch noch für Projekte in Freyburg, Nebra und Karsdorf zuständig.

Erfolgsquote:

Im Blick auf ehrenamtlich verantwortete Kindergruppen vor Ort wurde das Ziel vollständig erreicht.

Was bleibt:

Kindernachmittage, die von Ortsansässigen verantwortet werden und Kindergartenarbeit

Es sind inzwischen im Pfarrbereich Laucha in fünf Orten (Weischütz, Thalwinkel, Tröbsdorf, Hirschroda, Kirchscheidungen [seit 2011]) zusätzlich zur hauptamtlich verantworteten Christenlehre in Laucha und Burgscheidungen stabile Gruppen entstanden, die etwa ¾ aller Kinder im Ort erreichen. Aus keinem der Orte kam vorher ein Kind zur Christenlehre. Diese Gruppen werden ehrenamtlich geleitet. Die Ehrenamtlichen (meist Frauen und einige Jugendliche) sind zum Teil Kirchenfremde, in einigen entstand durch die Arbeit der Entschluss, sich taufen zu lassen. Zu zwei Kindergärten (Burgscheidungen, Laucha) wurde - über die Planung hinaus - eine stabile Kooperation aufgebaut. Die Kooperation in Laucha bezieht sich auf Projekte, in Burgscheidungen bietet eine Ehrenamtliche seit 2011 eine monatliche Erzählstunde zur Bibel an. 

Kinder – und Familienfeste

6 Jahre nach Projektende sind die Kinder – und Familientage in Zscheiplitz und das Bibelcamp gute Tradition, sie werden im Team von Haupt – und Ehrenamtlichen vorbereitet. Es kommen Nochnichtchristen und Christen aus der Region.

Durch den Schub des missionarischen Projektes ist es für kirchenfremde Jugendliche und Erwachsene ebenso wie für christliche Ehrenamtliche „normal“ bei Kinderprojekten mitzuwirken. Dadurch sind immer neue Aktionen möglich (z.B. FerDiNAnd).